AUDIOropa

Infrarot-Übertragungssysteme

Infrarot-Audioübertragung direkt an persönliche Hörgeräte / Hörsysteme: störungsfrei und sicher – auch für den Einsatz in vertraulichen Bereichen

Abgesehen vom Privatbereich erweist sich diese Technik in bestimmten professionellen Anwendungen allen anderen Übertragungsprinzipien überlegen. Das betrifft vor allem:
  • Räumlichkeiten, in denen die Vertraulichkeit der darin ausgetauschten Informationen eine maßgebliche Rolle spielt, zum Beispiel Gerichtssäle oder Sitzungszimmer
  • Bereiche, in denen mehrere Übertragungsanlagen parallel in benachbarten Räumen betrieben werden, wie Multiplex-Kinos oder Wohnbereiche des Sozialwesens
  • Schulen & Universitäten, große Zuschauerräume bei partieller Signalversorgung oder Stadtzentren, in denen sehr hohe Funk-Emissionen zu verzeichnen sind

Vorteile der Infrarot-Übertragungstechnik

  • Infrarotlichtsignale durchdringen keine Wände. Damit bleibt der Empfang auf den Raum beschränkt, in dem der Sender installiert ist.
  • Die Übertragung ist sicher und absolut frei von Störungen durch elektromagnetische Felder oder durch architektonische Kon­struktionsmerkmale, wie Metallarmierungen. Außerdem erzeugen die Systeme selbst keine elek­tromagnetischen Emissionen.
  • Infrarot-Übertragungssysteme können in vielen Ländern problemlos eingesetzt werden; eine »Anmelde-/ Zuteilungspflicht«, vergleichbar mit der Vergabe von Funklizenzen, ist nicht erforderlich.

Weitere Merkmale

  • Reichweiten von etwa 10 bis 20 Metern für private Anwen­dungen; mit Hochleistungs-Infrarotsender bis zu 2600 Quadratmeter
  • Tragbare / mobile Systeme sind verfügbar
  • Der Mehrkanalbetrieb schafft Einsatz-Flexibilität: So können zum Beispiel unterschiedliche Sprachen parallel übermittelt werden
  • Empfänger sind kompatibel mit TV-Hörsystemen für die Heim­anwendung

Äußere Einflussfaktoren für die Infrarot-Übertragungstechnik

  • Der Sender übermittelt die Infrarot-Lichtimpulse unfokussiert, also mit sehr großem Öffnungswinkel. Deshalb muss in der Regel kein bestimmter »Sichtkontaktwinkel« zwischen Sender und Empfänger bestehen.
  • Die Verbreitung der Signale erfolgt nicht nur auf direktem Weg zwischen Sender und Empfänger, sondern auch durch die Reflexionsstreuung von Wänden, Decken und Fußböden.
  • Für eine optimale Signal­versorgung ist in jedem Fall eine fachlich korrekte und präzise Positionierung der Sender erforderlich.
  • Helle Boden-, Wand- und Deckenflächen reflektieren die Infrarotenergie stärker. Das kann den Empfangsbereich vergrößern.
  • Dunkle, reflexionsarme Böden, Decken und Mauern absorbieren die Energie und können folglich die Reichweiten einschränken.
  • Die Trägerfrequenzen von 2,3 bis 3,8 MHz (Basisband) minimieren die Wahrscheinlicheit von Störungen durch leistungsstarke Beleuchtung. Nicht gänzlich auszuschließen sind allerdings Funktionsbeeinträchtigungen durch direkte Sonneneinstrahlung.
  • Für die Versorgung von Bereichen, welche die maximale Reichweite der jeweiligen Sender überschreiten, müssen mehrere Sendegeräte an verschiedenen Standorten parallel geschaltet werden.*

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